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Erste urkundliche Nennungen
Am 16. August 1225 bestätigte Papst Hononus III. die durch die Päpste Calixt II. und Innocenz II. verfügte unmittelbare Unterstellung des Klosters Elchingen unter den Schutz des päpstlichen Stuhls. Dabei sind Besitzungen dieses Klosters in verschiedenen Orten erwähnt, darunter zwei Mansen ,,in Werde~. Die Herausgeber des württembergischen Urkundenbuches vermuteten in diesem Ort Werde unser Peterswörth, wohl weil in der weiteren Umgebung von Peterswörth (z. B. in Riedheim und Weisingen) ebenfalls Güter des Klosters Elchingen bei Ulm lagen. Tatsächlich ist es nicht unwahrscheinlich, daß außer dem Kloster Echenbrunn zeitweise auch das etwa gleichzeitig entstandene Benediktinerkloster Elchingen in Peterswörth über Güter verfügte; denn Elchingen entstand ebenso wie Echenbrunn im ursprünglichen Begüterungsbereich der Hupaldinger und seine Gründerfamilie darf wie das Geschlecht der Edelherren von Gundelfingen zu den Erben der hupaldingischen Güter gerechnet werden. Unter den beiden Mansen, die Kloster Elchingen in dem Orte Wörth (wahrscheinlich in Peterswörth) besaß, verstand man zwei Hufen oder bäuerliche Siedlerstellen, die sich aus einer Hofstatt mit zugehörigem Ackerland sowie aus Nutzungsrechten an der Allmende zusammensetzten. Die Hufe war ein bestimmtes Größenmaß, das der Grundherr brauchte, um die Abgaben und Dienste seiner Grundholden gerecht festlegen zu können. Kloster Oberelchingen scheint übrigens seinen Besitz später an die Herren von Bühel veräußert zu haben; denn 1519 verkaufte Konrad von Bühel eine leibeigene Familie zu Peterswörth an das Kloster Echenbrunn.
Eindeutig läßt sich eine zweite urkundliche Erwähnung von ,,Werde~ im 13. Jahrhundert mit Peterswörth gleichsetzen. Sie findet sich im bayerischen Herzogsurbar aus der Zeit zwischen 1270 und 1280 bei den Gütern des Klosters Echenbrunn, für die der Herzog von Bayern das Vogtrecht beanspruchte. Die Stelle lautet: ,,De villa Werde avene IX maldera et quartale malden, agni XX, unus quilibet agnus valet XII denarios augustenses, caseos XX, quilibet valet 1 denarium~. Der Herzog von Bayern erhielt nach diesen Aufzeichnungen im bayerischen Salbuch verschiedene Vogteigefälle von den Gütern des Klosters Echenbrunn in der Kleinsiedlung (dem Weiler) Werd, darunter je 20 Lämmer und Käse. Demnach wurde von den Peterswörthern des 13. Jahrhunderts Schaf- und Viehzucht getrieben.
1975 werden seit der wahrscheinlich ersten urkundlichen Erwähnung von Peterswörth 750 Jahre und seit der sicheren archivalischen Nennung im bayerischen Herzogsurbar gerade rund 700 Jahre vergangen sein.
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